Coronavirus/COVID-19 und der Zirkus

18.4.2020. Das Coronavirus/COVID-19 zwingt die Zirkusse und Schausteller zum Stillstand. Zahlreiche Zirkusunternehmen sind in Städten und Gemeinden gestrandet, einige sind in ihr Winterlager zurückgekehrt.

Keine Vorstellungen, keine Volksfeste – keine Einnahmen. Es sieht düster aus: Wann und wie es weitergeht, steht in den Sternen. Aber dieses Jahr ist wohl gelaufen, selbst Weihnachtscircusse bangen um die nächste Saison.

Viel ist die Rede von Solidargemeinschaft, von unbürokratischer Soforthilfe – die Realität sieht leider oft anders aus:

Gemeinden, die gestrandete Zirkusse vom „Hof“ jagen, sind leider kein Einzelfall. Bei Soforthilfen wird rumgetrickst: Zirkus in Bayern gestrandet, in NRW gemeldet, Bayern zahlt nicht, da NRW zuständig. NRW wiederum zahlt nicht, da der Circus nicht in NRW steht. Solle halt heimkehren… Wie denn ohne Geld???

Das ist beschämend und steht in keinerlei Kontext mit den Versprechungen unserer Politiker.

Natürlich darf man nicht die zahlreichen Menschen nicht unerwähnt lassen, die mit Sach- und Geldspenden die Unternehmen unterstützen. Sie sind der Silberschweif am Horizont. Diesen Menschen kann man nicht genug danken.

Es sind üble Zeiten, die hoffentlich bald vorübergehen.

Bleibt gesund und alles Gute!

WeltCircusTag 2020

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